Verbundovorhaben: POREScale - Scale-up von porenoptimierten Katalysatoren und Katalysatorschichten für PEM-FC; Teilvorhaben: Elektronenmikroskopische Charakterisierung von Supportmaterialien, Katalysatorpulvern und Membran-Elektrodeneinheiten
Zeitraum
2025-07-01 – 2028-06-30
Bewilligte Summe
338.262,99 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN5050C
Leistungsplansystematik
Brennstoffzelle - PEMFC [EA2251]
Verbundvorhaben
01282348/1 – Verbundovorhaben:POREScale-Scale-up von porenoptimierten Katalysatoren und Katalysatorschichten für PEM-FC
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN5)
Förderprogramm
Energie
Das Hauptziel des Konsortialprojekts 'POREScale' ist die Entwicklung von optimierten Katalysatoren und Katalysatorschichten im großen Maßstab für leistungsfähige und hochstabile Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen (PEMFCs). Es soll durch das vorliegende Projekt eine höhere Effizienz von PEMFCs erreicht werden, bei gleichzeitig reduziertem Einsatz von aktivem Pt und somit geringeren Kosten. Daher sind die Projektstruktur und -ziele in drei Hauptbereiche unterteilt. Zuerst wird die Herstellung von porenoptimierten Katalysatoren auf Kohlenstoffträgern unter der Verwendung von optimierten Syntheserouten im Labormaßstab als Referenz auf industrieller Ebene durchgeführt. Diese Katalysatoren weisen klar definierte Porenstrukturen auf, die eine selektive Verteilung von Platin-Nanopartikeln auf dem Kohlenstoffträger ermöglichen. Zweitens wird die Interaktion zwischen der sogenannten dreiphasigen Grenzfläche und den verschiedenen Parametern, die bei der Herstellung von Tinten und Katalysatorschichten beteiligt sind, gezielt optimiert, um präzise Strukturen des Trägers auf der Mesoskala zu erzielen. Als drittes Ziel werden bereits entwickelte beschleunigte Belastungstests (ASTs) implementiert, um die Stabilität von porenoptimierten Katalysatoren und Katalysatorschichten in verschiedenen elektrochemischen Systemen zu bewerten und um somit hochstabile PEMFCs herzustellen. Alle Schritte werden durch physikochemische Charakterisierungsmethoden umfangreich begleitet.