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Verbundvorhaben: InterPhaSe -Integrierte Plattform für Peer-to-Peer Energiehandel und marktbasiertes Netzengpassmanagement durch Sektorenkopplung (InterPhaSe); Teilvorhaben: Entwicklung einer attributbasierten Zugriffskontrolle für die Authentifizierung und Autorisierung der Marktteilnehmer

Zeitraum
2025-10-01  –  2028-09-30
Bewilligte Summe
302.095,99 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI6139E
Leistungsplansystematik
Geschäftsmodelle und Endnutzer [EB1816]
Verbundvorhaben
01281904/1  –  InterPhaSe
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
 
Im Rahmen des Projekts InterPhaSe entwickelt die HAW Hamburg ein umfassendes Sicherheitskonzept und eine attributbasierte Zugriffskontrolle (ABAC) für eine sektorkopplungsfähige Peer-to-Peer-Energiehandelsplattform. Ziel ist die sichere Authentifizierung und Autorisierung aller Marktteilnehmer. Dazu werden zunächst Anforderungen aus Strom- und Wärmenetzen analysiert sowie sicherheitskritische Komponenten identifiziert und in eine Sicherheitsarchitektur nach ISO/IEC 27001 überführt. Parallel wird ein innovatives ABAC-System auf Basis von Attributen wie Nutzerrollen, Infrastruktureigenschaften und Netzstatus konzipiert und implementiert. Dieses erlaubt situationsabhängige Zugriffsentscheidungen in Echtzeit und gewährleistet den Schutz vor Marktmanipulationen. Die Integration erfolgt unter Berücksichtigung bestehender Standards und regulatorischer Vorgaben, wobei Synergien mit Vorarbeiten aus den Projekten PEAK und ABAC456 genutzt werden. Die Lösungen werden im GWI-Living-Lab sowie in einem realen Feldtest evaluiert. Die HAW bringt dabei ihre Expertise aus der Cybersicherheitsforschung ein und wirkt an der Standardisierung auf nationaler Ebene mit. Ziel ist es, ein sicheres, interoperables und zukunftsfähiges Zugriffskontrollsystem zu schaffen, das sektorenübergreifend in Smart-Grid-Umgebungen einsetzbar ist.