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Verbundvorhaben: InterPhaSe - Integrierte Plattform für Peer-to-Peer Energiehandel und marktbasiertes Netzengpassmanagement durch Sektorenkopplung; Teilvorhaben: Sektorengekoppeltes Netzengpassmanagement und Netzzustandsprognose

Zeitraum
2025-10-01  –  2028-09-30
Bewilligte Summe
238.183,85 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI6139B
Leistungsplansystematik
Geschäftsmodelle und Endnutzer [EB1816]
Verbundvorhaben
01281904/1  –  InterPhaSe
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts InterPhaSe ist vorgesehen, die PEAK-Plattform in ein reales Stromverteilnetz zu integrieren und zu testen. Dies ermöglicht es Haushalten, untereinander Strom zu handeln, wobei gleichzeitig Netzengpässe sowohl präventiv und auf Marktprinzipien basierend als auch kurativ und automatisiert gelöst werden können. Darüber hinaus zielt InterPhaSe darauf ab, den Peer-to-Peer-Strommarkt um die Wärmeversorgung zu erweitern und diese Verbindung sowohl simulativ als auch in Form einer Co-Simulation am Campus des GWI zu erproben. Die Erarbeitung der Lösungsansätze ergibt sich aus den folgenden identifizierten Forschungszielen. Die Bergische Universität Wuppertal verfolgt in ihrem Teilvorhaben die Ermittlung von Faktoren zur Steigerung der Akzeptanz und die Beteiligungsbereitschaft an einem lokalen Energiemarkt basierend auf einer Umfrage bei Prosumern sowie einer nachgelagerten Anpassung des Gesamtkonzeptes (Z1). Zur Gewährleistung eines sicheren Netzbetriebs soll eine konvergente Netzzustandsprognose von Nieder- und Mittelspannungsnetzen mit Einbeziehung der Sektorenkopplung entwickelt werden (Z2). Um neben dem präventiven Netzengpassmanagement auch in Echtzeit auftretende Netzengpässe beheben zu können, soll die aktive Netzführung um den Sektor Wärme erweitert werden (Z3). Neben der netzorientieren Aktivierung von verfügbarerer Flexibilität soll durch die Identifikation von marktbasierten Flexibilitäten mithilfe von Software-Agenten und von Maßnahmen zur Nutzung von Flexibilitäten das Angebotspotenzial auf der Handelsplattform erweitert werden (Z4).