Verbundvorhaben: TruStable - Datengetriebene Leistungs- und Stabilitätsbestimmung für zuverlässige Si-Perowskit-Tandemzellen; Teilvorhaben: Fehleraufklärung durch innovative Bildgebung und mikrostrukturelle Materialdiagnostik
Zeitraum
2025-07-01 – 2028-06-30
Bewilligte Summe
539.987,34 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE1239C
Leistungsplansystematik
Dünnschichttechnologien Sonstige Materialien/Technologien [EB1028]
Verbundvorhaben
01281386/1 – TruStable - Datengetriebene Leistungs- und Stabilitätsbestimmung für zuverlässige Si-Perowskit-Tandemzellen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
Das Projekt ist in die vier Arbeitspakete 'AP1: Ausbau der Dateninfrastruktur', 'AP2: Zell-Analyse und -Modellierung', 'AP3: Prädiktive Modelle zur Modul-Degradation' und 'AP4: Transfer und Verwertung der Ergebnisse' gegliedert, wobei der Schwerpunkt der Arbeiten am Fraunhofer CSP in den APs 2 und 3 liegt. Im Bereich der 'Zell-Analyse und -Modellierung' erhält das CSP Proben von allen Partnern, die verschiedene Zustände ihres Lebenszyklus abbilden. Fortgeschrittene bildgebende Verfahren werden auf die Tandemproben adaptiert und sollen eine geeignete Lokalisation von Inhomogenitäten und Defekten ermöglichen. Laterale Auffälligkeiten werden mit den Performancedaten korreliert. Es werden Zielpräparationsverfahren auf Zell- und Modullevel entwickelt und evaluiert, die eine weitere Untersuchung von Defektbereichen mit hochauflösender Elektronenmikroskopie ermöglichen. Zeitaufgelöste operando-Analytik gibt einen erweiterten Einblick in den Einfluss von lokalisierten Defekten auf die Bauteildynamik und das Alterungsverhalten. Die erhaltenen Erkenntnisse werden zur Aufstellung von prädiktiven Ertragsmodellen im Konsortium geteilt. Im Bereich der 'prädiktiven Modelle zur Modul-Degradation' werden die in AP2 entwickelten Verfahren angewendet, um Tandem-Module der Partner, die Feldtests und etablierten Zertifizierungstests unterzogen wurden, weitergehend zu analysieren und neue Degradationsmechanismen aufzudecken. Diese Erkenntnisse fließen in die Verfeinerung des Modul-Vorhersagemodells ein.