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Verbundvorhaben: REACT-AI - Reaktionsschnelle Bereitstellung von Gasturbinen-Lösungen für die Energiewende mittels einer neuartigen, generativen KI-Designkette; Teilvorhaben: Entwicklung und Bereitstellung eines generalisierten Materialmodells

Zeitraum
2025-08-01  –  2028-07-31
Bewilligte Summe
499.153,30 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5191C
Leistungsplansystematik
Rückverstromung von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen/Brennstoffen - Turbinen [EA1704]
Verbundvorhaben
01281402/1  –  REACT-AI - Reaktionsschnelle Bereitstellung von Gasturbinen-Lösungen für die Energiewende mittels einer neuartigen, generativen KI-Designkette; Teilvorhaben: KI-gestütztes Design von Turbinenschaufeln
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Das Gesamtziel des Vorhabens besteht darin, fortschrittliche Methoden der künstlichen Intelligenz zusammenzuführen, zu adaptieren und einzusetzen, um ein Foundation-Modell für lebensdauerbestimmende, heißgasbeaufschlagte Komponenten von Gasturbinen zu erstellen, mit welchem künftig reaktionsschnell Designanpassungen bewertet und durchgeführt werden können. Um ein 'Foundation-Model' für Turbomaschinenanwendungen zu erstellen, ist die effiziente Bereitstellung und damit mögliche Integration des Wissens zum Werkstoff- und Lebensdauerverhalten der verbauten Komponenten ein wichtiges Puzzlestück. Das Institut für Werkstoffkunde (IfW) der TU Darmstadt kann diesbezüglich auf eine breite und international einzigartig umfangreiche Datenbasis an Langzeitversuchen im Hochtemperaturbereich zurückgreifen. Diese stehen innerhalb der Datenbank 'LAMBDA', welche vom IfW selbst betrieben wird, zur Verfügung. Darüber hinaus stehen verschiedene Materialmodelle als Subroutine für Berechnungsprogramme zur Verfügung. Diese sind sowohl mit stark vereinfachten Modellansätzen umgesetzt, um möglichst schnell und robust Berechnungsergebnisse ableiten zu können. Zusätzlich dazu sind ebenfalls Ansätze sog. hoherwertiger, viskoplastischer Materialmodelle verfügbar und bilden damit die Grundlage zur Formulierung des Hauptziels der Arbeiten der TU Darmstadt: Erarbeitung eines generalisierten Werkstoffmodells, welches die Beanspruchung in Form von Deformation und Schädigung für relevante Werkstoffe und flexible Last- und Umgebungsbedingungen echtzeitnah wiedergeben kann.