Verbundvorhaben: OptiMP - Ressourceneinsparung und Lebensdauerverlängerung für Monopiles von Offshore-Windenergieanlagen auf Grundlage eines ganzheitlichen Optimierungskonzeptes für die gesamte Prozesskette; Teilvorhaben: Transport-, Installations- und Maßstabseinflüsse sowie Überwachung des Tragwerkszustandes
Zeitraum
2025-06-01 – 2028-05-31
Bewilligte Summe
627.882,29 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE3127A
Leistungsplansystematik
Windenergie Offshore - Gründungen, Fundamente [EB1231]
Verbundvorhaben
01281017/1 – OptiMP - Ressourceneinsparung & Lebensdauerverlängerung für Monopiles von Offshore Windenergieanlagen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE2)
Förderprogramm
Energie
Das geplante Verbundvorhaben hat sich zum Gesamtziel gesetzt, Lebensdauersteigerungen sowie Ressourceneinsparungen bei Offshore Monopiles durch eine ganzheitliche Betrachtung abzuleiten sowie daraus resultierend die Aktivierung von Optimierungspotenzialen zu identifizieren. Durch Betrachtung der gesamten Produktentstehungs- bzw. Prozesskette von Design, Fertigung bis zum Betrieb, kann dabei jede einzelne Komponente einen definierten und messbaren Beitrag zur Erhöhung der Lebensdauer bzw. Reduzierung des Materialeinsatzes leisten. Dazu zählen insbesondere die Neubewertung von Blechdickeneinfluss und spezifischer Kerbfallklassen, die Digitalisierung der Fertigung (reale Nahtgeometrien, Qualitätssicherung), Schweißnahtnachbehandlungen sowie der Interaktionsprozess Design-Fertigung. Das Teilvorhaben der BAM befasst sich dabei im Wesentlichen mit der experimentellen Validierung und Neubewertung des Blechdickeneiflusses, des Installationsprozesses sowie von Transporteffekten. Des Weiteren wird die Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf die Bauteilebene untersucht und validiert. In diesem Zusammenhang werden auch geeignete Überwachungsmethoden für ermüdungsbedingte Schädigungsentwicklungen validiert.