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Verbundvorhaben: ProSa – Product Signatures for Sustainability Optimization with Circular Economy; Teilvorhaben: Datennetzwerk zur Optimierung der Nachhaltigkeit und Prozessoptimierung mit einer Schädigungsbewertung

Zeitraum
2025-05-01  –  2028-04-30
Bewilligte Summe
378.075,97 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI5034A
Leistungsplansystematik
Ressourceneffizienz und zirkuläre Wirtschaft (Querschnittsaktivitäten) [EA3340]
Verbundvorhaben
01280304/1  –  ProSa
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
Das Projekt ProSa nutzt modellbasierte Systementwicklungsansätze (MBSE), um Nachhaltigkeitsmerkmale in Wertschöpfungsketten zu bewerten und zu optimieren. WiNeMe leitet das Projektmanagement und koordiniert die Arbeitspakete. Ziel ist die Erweiterung von Methoden und Modellierungssprachen, um bestehende Systemmodelle durch Nachhaltigkeitsattribute zu ergänzen. Dies ermöglicht die Analyse und Optimierung von Produkten hinsichtlich Ressourcennutzung und Emissionen. Neue Ansätze zur Modularisierung und Prozessvariation der MBSE-Methode dienen dazu, ineffiziente Schritte zu identifizieren, den Energieverbrauch zu senken und Emissionen zu reduzieren. Diese Methoden werden auf Wertschöpfungsketten angewendet, validiert und optimiert, um emissionsärmere und kreislauffähige Produkte zu ermöglichen. Der LMW konzentriert sich auf die Weiterentwicklung der in den Prozessschritten eingesetzten Werkstofftechnologien. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Prozessparametern, Mikrostruktur und Eigenschaften analysiert, um Prozesse zu verkürzen und Ressourcen wie Zeit, Energie und Material effizienter zu nutzen. Ziel ist eine verbesserte Werkstoffeffizienz durch optimierte mechanische und funktionelle Eigenschaften. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird der Lebenszyklus eines Produkts bewertet, um es nach der Nutzung in die Wertschöpfungskette zurückzuführen. Der LMW simuliert realitätsnahe Beanspruchungen im Labormaßstab und erstellt ein Gesamtschädigungsmodell, das komplexe Interaktionen verschiedener Belastungsarten berücksichtigt. Dieses Modell unterstützt Konstrukteure bei der Abschätzung der Restlebensdauer von Bauteilen.