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Verbundvorhaben: EnOB: EnOptl - Flexible und nachhaltige Energieoptimierung in Gebäuden durch intelligente Virtualisierung; Teilvorhaben: Entwicklung Smart Nets

Zeitraum
2024-10-01  –  2027-09-30
Bewilligte Summe
842.943,85 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN1093A
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01260370/1  –  EnOB: EnOptl
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Bereits heute sehen sich viele Gebäude mit den Herausforderungen einer nicht optimierten Energienutzung konfrontiert, welche zu hohen Energiekosten, einer geringen Eigenverbrauchsquote und einem hohen CO2-Fußabdruck führen. Mit der zunehmend volatilen Energieerzeugung und der Last neuer Großverbraucher wird sich diese Lage weiter verschärfen. In EnOptI wird die Nachhaltigkeit eines Gebäudes in mehreren Dimensionen gestärkt: der Primärenergieeinsatz wird reduziert, der Energieverbrauch bedarfsgerechte flexibilisiert und das Gebäude wird zum aktiven Akteur im Energienetz befähigt. Der Fokus der Primärenergieeinsparung stellt hierbei die Klimatechnik eines Gebäudes dar, da diese mit bis zu 50% Anteil am Gesamtenergieverbrauch einen der größten Verbraucher bildet. Hierbei werden prognosebasierte Effizienz- und Konsistenz-Maßnahmen umgesetzt. Eine Reduktion des Energieverbrauchs allein genügt allerdings nicht, um die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen, Lastspitzen zu kappen und um als Gebäude einen aktiven Part beim stabilen Betrieb des lokalen Energienetzes einzunehmen. Dafür notwendig ist eine auf Prognosen basierende Flexibilisierung der Gebäudeenergieverbraucher, um die benötigte Energie mit der zur Verfügung stehenden Energie zu Harmonisierung. Neben der Flexibilisierung der Klimatechnik, werden in EnOptI primär das Heben neuer Flexibilisierungspotentiale bei den Großverbrauchern der Wäschereitechnik und der Küche betrachtet. Hierzu werden physisch existierende Gebäudeenergienetze digitalisiert, um auf Basis von KI-Methoden eine optimierte, ganzheitliche Harmonisierung des Gebäudeenergienetzes zu realisieren. Das Teilvorhaben des August-Wilhelm Scheer Instituts besteht im Wesentlichen aus der Entwicklung der digitalen Energienetze. Hierzu werden intelligente Algorithmen zur Geräteidentifikation sowie zur Erstellung von Geräteenergiefahrplänen und deren Optimierung entwickelt.