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Verbundvorhaben: KIreDe - KI-basiertes Assistenzsystem zum ressourceneffizienten und nachhaltigen Designprozess in der Textil- und Bekleidungsindustrie; Teilvorhaben: Entwicklung eines KI-basierten Empfehlungssystems zur Vorhersage von Produkt-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitseigenschaften im Designprozess

Zeitraum
2025-01-01  –  2027-12-31
Bewilligte Summe
617.114,73 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI5024B
Leistungsplansystematik
Ressourceneffizienz und zirkuläre Wirtschaft (Querschnittsaktivitäten) [EA3340]
Verbundvorhaben
01259462/1  –  KIreDe
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI5)
Förderprogramm
Energie
 
Im Schnitt kauft jeder Deutsche 60 Kleidungsstücke im Jahr. Kaum eine Branche hat in Bezug auf ihre umweltbezogenen Auswirkungen einen derart schlechten Ruf wie die Textil- und Bekleidungsindustrie. Ein Massengeschäft, das konsumgetrieben leider oftmals zu Lasten der Umwelt geht. Der Handlungsbedarf wurde von der Politik längst erkannt, jedoch finden sich bisher kaum praktikable Lösungen, die auf innovative Art und Weise sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele von Herstellern und KonsumentInnen zu vereinen versuchen. Im Projekt KIreDe soll als zentrales Element ein KI-basiertes Assistenzsystem entwickelt werden, das dem Anwender auf Seiten der Textil- und Bekleidungshersteller eine ressourceneffiziente (z. B. Energieverbrauch, CO2, Recyclingfähigkeit) und qualitätsfördernde Entscheidung bereits im Design- und Entwicklungsprozess des textilen Produkts ermöglichen soll und dessen branchenweite Übertragbarkeit durch die Integration in ein PLM-System sichergestellt wird. Ein digitaler Produktpass soll zudem in enger Abstimmung mit dem EU-Projekt CIRPASS und unter Berücksichtigung der legislativen Rahmenbedingungen (z. B. LkSG) entwickelt werden, damit die Produkteigenschaften des Bekleidungsstücks den KonsumentInnen transparent dargestellt und kommuniziert werden können. Dies ermöglicht eine nachhaltigere Kaufentscheidung und gleichzeitig können die im digitalen Produktpass hinterlegten Informationen als Basis für einen Re-use- oder Recycling-Prozesses am Ende der Produktnutzungsdauer dienen.