Verbundvorhaben: NI-PV2030 - Netzintegration Photovoltaik 2030 International; Teilvorhaben: Digitalisierung der Energiewende
Zeitraum
2025-04-01 – 2029-03-31
Bewilligte Summe
737.967,85 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE1231A
Leistungsplansystematik
Systemtechnik Netzkopplung [EB1051]
Verbundvorhaben
01277015/1 – NI-PV2030 - Netzintegration Photovoltaik 2030 International
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
Das Projekt behandelt Fragen zur Integration großer Anteile von erneuerbaren Energieerzeugern und insbesondere von Photovoltaik in das nationale Energieversorgungsnetz bis zum Jahr 2030. Zugleich ist es der deutsche Beitrag zum neuen 'Task 19 Photovolatic Integration in Energy Networks and Markets' im Rahmen des 'Photovoltaic Power Systems Technology Collaboration Programme' (PVPS) der Internationalen Energie Agentur (IEA). PVPS hat die Mission photovoltaische Solarenergie durch die Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit beim Übergang zu nachhaltigen Energiesystemen zu fördern. Im Rahmen des PVPS arbeiten derzeit 31 Mitglieder in sieben internationalen Projektgruppen (sogenannte Tasks) mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Der IEA PVPS Task 19 befasst sich mit aktuellen und zukünftigen Themen zur Integration von Photovoltaiksystemen in die elektrische Energieversorgung bzw. einer Energieversorgung basierend auf Photovoltaik-Systemen und anderen Erzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien. Im Austausch mit den verschiedenen, internationalen Akteuren und Akteurinnen der Energiebranche aus 20 Ländern sollen dabei die bewährten Methoden zur Netzintegration der Photovoltaik identifiziert und somit die nationale Photovoltaik-Strategie effizient auf wesentliche Fragestellungen ausgerichtet werden. Die Technische Hochschule Ulm (THU) wird im Rahmen des Teilvorhabens 'Task Management IEA PVPS Task 19' die Leitung des Task 19 durch Prof. Gerd Heilscher übernehmen, an 8 Themenfeldern des Task 19 aktiv mitwirken und über einen Industriearbeitskreis die Interessen der deutschen Stakeholder einbinden. Das Task Management umfasst auch die Organisation und Mitwirkung an der Verbreitung der Ergebnisse durch Workshops, Webinare und Vorträge auf internationalen wissenschaftlichen Tagungen.