details_view: 5 von 6

 

Verbundvorhaben: VaPeroTOP - Industrielle Vakuumprozesse für Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen auf TOPCon basierten Unterzellen; Teilvorhaben: Entwicklung einer Oberflächentextur der TOPCon Unterzelle auf Basis der Abscheidung der Perowskit Oberzelle

Zeitraum
2025-06-01  –  2028-05-31
Bewilligte Summe
181.635,77 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE1230E
Leistungsplansystematik
Dünnschichttechnologien Sonstige Materialien/Technologien [EB1028]
Verbundvorhaben
01276619/1  –  VaPeroTOP - Industrielle Vakuumprozesse für Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen auf TOPCon basierten Unterzellen
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
 
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Entwicklung von industriell skalierbaren Vakuumprozessen für eine Perowskit-Silizium Tandemsolarzelle mit texturierter TOPCon Silizium-Unterzelle. Hierbei stehen zum einen Anpassungen und Weiterentwicklung der Silizium-Unterzellen sowie der Übergangsschichten und Lochtransportschichten der Oberzelle im Vordergrund. Das Teilvorhaben bei ICB fokussiert sich in diesem Kontext auf die zu texturierende Oberfläche der TOPCon-Unterzelle. Die für die Lichtabsorption verantwortliche, mittels nasschemischer Ätzverfahren herzustellende, pyramidale Oberflächenstruktur der TOPCon-Unterzelle muss dabei an die Vorgaben auf der darauf abzuscheidenden Perowskit-Oberzelle angepasst werden. Diese Vorgaben werden durch mehrere Faktoren beeinflusst. Diese sind im Wesentlichen simulativ ermittelte und optimierte Vorgaben bezüglich der Vorder- und Rückseitentexturen sowie technologische Vorgaben aus den vakuumbasierten Abscheideprozessen zur Aufbringung der Perowskitschicht und eventueller Zwischenschichten. Zudem muss die Textur gleichzeitig an die Besonderheiten der TOPCon-Zellfertigung, insbesondere der Bordiffusion und dem damit einhergehenden Borsilikatglasabtrag angepasst sein. Unter Berücksichtigung dieser Randbedingungen wird ICB innerhalb dieses Teilvorhabens spezifisch angepasste Texturadditive und -prozesse entwickeln, die auf den vorliegenden Anwendungsfall bzw. die Zellarchitektur angepasst sind und eine gute elektrische und optische Einbindung ermöglichen.