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Verbundvorhaben: BuKuMu - Kostensenkung bei der Solarstromproduktion - Silbereinsparung durch busbarlose, Kupfer-metallisierte Multi-Wire Solarmodule; Teilvorhaben: Erweiterte Charakterisierung von Solarmodulen in Außenmessungen unter Anwendung von neu-entwickelten Mess- und Auswerteverfahren

Zeitraum
2025-04-01  –  2028-03-31
Bewilligte Summe
143.477,06 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE1225F
Leistungsplansystematik
Kristallines Silizium Modultechnik [EB1013]
Verbundvorhaben
01276213/1  –  BuKuMu
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
 
Das Vorhaben beschäftigt sich mit der detaillierten Charakterisierung und mit Zuverlässigkeitsuntersuchungen an im Projekt entwickelten Solarmodulen. Dazu werden Langzeit-Außenmessungen an Solarmodulen im Reallabor der Hochschule durchgeführt. Die Langzeit-Messdaten werden zusammen mit den metrologischen Messdaten für die weitergehende Charakterisierung der Module genutzt. Dabei wird ein Fokus auf den winkelabhängigen Ertragsgewinn gelegt, welcher sich durch die Drahtkontakte ergibt. Für die Installation werden sowohl die Möglichkeiten des Zweiachsentrackers, des Einachsentrackers als auch der Festinstallation verwendet. Ebenso werden die Leistungsdegradation, die Temperaturkoeffizienten, das Schwachlichtverhalten und die Standardtestbedingungen (STC)-Parameter unter Realbedingungen bestimmt. Ebenso wird die Temperaturverteilung lokal aufgelöst weitergehend analysiert und die Arbeitstemperatur der Module bestimmt. Während der Langzeitmessung wird die Defektverteilung der Solarmodule regelmäßig untersucht, um die Defektanfälligkeit zu evaluieren. Für die statistische Auswertung der Langzeitmessdaten wird die vorhandene Simulationssoftware weiterentwickelt. Dazu werden neue mathematische Routinen und Filtermöglichkeiten programmiert. Zusätzlich wird eine webbasierte Steuersoftware für die Tracker entwickelt. Die Machbarkeit und Einsetzbarkeit der kontaktlosen Strommessung am realen Solarmodul wird basierend auf publizierten Ansätzen weitergehend verfolgt und auf ihre Anwendbarkeit hin verifiziert. Dazu wird in einem experimentellen Aufbau die Vermessung des magnetischen Fingerabdrucks genutzt, um die Stromstärke zu berechnen. Zusätzlich werden bei den hergestellten Modulen Zuverlässigkeitsuntersuchungen durchgeführt, um aussagen zu können, ob die entwickelten Module, welche Zellen mit der neuen Zellkontaktierung enthalten, auch die IEC 61215 bestehen können. Es sollen die wichtigsten Zuverlässigkeitsuntersuchungen durchgefahren werden.