RAMP - Roboter-assistierte modulare rohrlose Produktion (RAMP); Teilvorhaben: Entwicklung POL Funktionalitäten
Zeitraum
2025-01-01 – 2027-12-31
Bewilligte Summe
480.268,30 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN2130B
Leistungsplansystematik
Energiesparende Industrieverfahren - Chemische Industrie, Kunststoff- und Gummiwaren, pharmazeutische Chemie (Effizienz) [EA3216]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN2)
Förderprogramm
Energie
Aufbauend auf Erkenntnissen von ENPRO 1.0 und ENPRO 2.0 ist Ziel des Projekts RAMP der Rollout mobiler Robotik in modularen Prozessanlagen zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Steigerung der Produktqualität und Flexibilität. Im Fokus stehen dabei biotechnologische Pharma-Produktionsmodule mit niedrigen Prozessdrücken sowie Prozesstemperaturen. Transporte in Bio-Pharma-Anlagen finden heute über sehr lange und komplex verzweigte Edelstahlrohrleitungen statt. Dabei geht wertvolle Energie sowie Produktmasse verloren. Darüber hinaus ist eine Überwachung von Qualitätsmerkmalen schwierig. Aufwändige Reinigungs- und Sterilisationsarbeiten (u.a. durch Säure, Heißdampf und Water for Injection) erfordern zusätzliche Energie und schränken eine schnelle und flexible Anpassbarkeit der Anlagen und damit die Vorteile der Modularisierung ein. Durch die in diesem Projekt verfolgte automatisierte Mobilisierung und Roboterisierung von modularen Bio-Produktionseinheiten, wie beispielsweise Speicherbehältern, Probenextraktoren, Temperier- und Dosiereinheiten bis hin zu Bio-Reaktoren, können die großen Rohrleitungsnetzwerke beseitigt und die damit verbundenen Verluste behoben werden. Die Siemens AG beteiligt sich im Speziellen an Arbeiten für das Engineering und den Betrieb von mobilen robotergestützten Anlagen. Hierzu ist die automatisierungstechnische Orchestrierung und deren Systemarchitektur zu entwickeln und als Funktionsmuster zu implementiert. Zudem sind die mobilen Module auf deren Informationsmodellierung für den zielgerichteten Einsatz in dem erweiterten Process Orchestration Layer unter Berücksichtigung bestehender Beschreibungsformaten, wie dem MTP, hin zu untersuchen und entsprechend zu erweitern.