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DiGO 2.0 - Distribution and Optimisation 2.0; Teilprojekt: Netzplanungsmethoden und Kommunikationstechnik

Zeitraum
2025-01-01  –  2028-12-31
Bewilligte Summe
2.018.250,93 EUR
Ausführende Stelle
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen
03EI6127D
Leistungsplansystematik
Digitalisierung der Energiewende [EB1830]
Verbundvorhaben
01274191/1  –  DiGO20
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI6)
Förderprogramm
Energie
 
Das Teilprojekt des Fraunhofer ISE zielt darauf ab, traditionelle Netzplanungsgrundsätze, die auf unrealistisch hohen Belastungen basieren, durch Prinzipien zu ersetzen, die auf Zeitreihen sowie kurativen netzorientierten Steuerungen und variablen Netzentgelten beruhen. Dafür entwickelt das Fraunhofer ISE Ansätze zur Netzbetriebsführung weiter und erprobt sie anschließend im Reallabor. Neben Daten aus intelligenten Messsystemen werden Flexibilitäten in die Netzplanung integriert, um diese realitätsnäher durchführen zu können. Somit kann perspektivisch der Netzausbau-bedarf landesweit reduziert werden, indem freie Kapazitäten effizienter genutzt werden. Die Berechnungen basieren auf Netzmodellen, die rechenfähig, korrekt und digital sein müssen. Um die Digitalisierung und Korrektheit der stati-schen Netzmodelle bei Verteilnetzbetreibern zu fördern, werden vom Fraunhofer ISE Graph Neural Network Algorith-men zur Verbesserung der Netzmodelle generalisiert und optimiert. Um Anlagenprojektierer in die flexibilitätsbasierte Planung einzubeziehen, entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Projektpartnern eine Grid Capacity Map, die Netzanschlusskosten und freie Netzkapazitäten bestimmt. Eng verknüpft mit der Grid Capacity Map sind PV-Erzeugungsprognosen, die vom Fraunhofer ISE weiterentwickelt werden, um eine optimierte Nutzung für die Flexibili-tätsprognose zu ermöglichen. Dies umfasst auch die Entwicklung von Prognosen für Kleinanlagen, bei denen manuell angepasste Prognosen nicht ökonomisch sind und die Anlagenparameter oft unvollständig bekannt sind. Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der Prüf- und Testmöglichkeiten für §14a EnWG-relevante Steuerungsaufgaben im Digital Grid Lab des Fraunhofer ISE für Hersteller von EMS, Steuerboxen und energietechnischen Anlagen. Zur Vorbereitung des Real-labors bei den Stadtwerken Konstanz wird im Digital Grid Lab ein entsprechendes Referenzsystem aufgebaut, mit dem die gesamte Kommunikationskette der SMGW-Infrastruktur getestet wird.