Verbundvorhaben: Re-PV- Industrielle TOPCon Fertigungstechnologie für die Re-Etablierung der Europäischen PV-Produktion; Teilvorhaben: Diffusions- und PECVD-Prozesse
Zeitraum
2025-04-01 – 2028-03-31
Bewilligte Summe
171.634,45 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE1174E
Leistungsplansystematik
Photovoltaik - kristallines Silizium - Zelle, Modul [EB1012]
Verbundvorhaben
01255807/1 – Re-PV - Industrielle TOPCon Fertigungstechnologie für die Re-Etablierung der Europäischen PV-Produktion
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE1)
Förderprogramm
Energie
Im Projekt Re-PV schließen sich führende Anlagenhersteller aus Deutschland und das Fraunhofer ISE zusammen, um industrielle Fertigungstechnologien für Solarzellen mit Tunneloxid-passivierenden Kontakten (Tunnel Oxide Passivating Contact, TOPCon) bereitzustellen und die Zellstruktur weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die TOPCon Technologie für die Re-Etablierung der PV-Produktion im europäischen Raum mit der benötigten technologischen Reife verfügbar zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Anlagenbauer zu stärken, so dass diese am erwarteten starken Aufbau von auf TOPCon basierenden Produktionskapazitäten partizipieren können. In diesem Teilvorhaben sollen die Basisprozesse für die Diffusion und die PECVD-Beschichtung von Solarzellen auf großen Waferformaten (M10 oder G12) bereitgestellt werden. Bei der Diffusion soll dabei die etablierte Niederdruck-Technologie der Photovoltaikbranche mit der etablierten und weniger giftigen BCl3-Dotiertstofftechologie aus der Halbleiterbranche zusammengebracht werden. Bei der PECVD-Beschichtung sollen die Vorteile aus Niederfrequenz- und Hochfrequenztechnologie zusammengeführt werden und auf eine möglichst ungiftige Gasversorgung mit Dotierstoffen umgestellt wer-den. Ziel ist eine möglichst effiziente, umweltfreundliche und für große Waferformate geeignete Beschichtungstechnologie.