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Verbundvorhaben: Digi-RoM – Primäre Recyclingwege für glasfaserverstärkte Kunststoffe in Rotorblättern durch den Einsatz neuer, rezyklierbarer Duromere (Vitrimere) sowie durch die Unterstützung digitaler Methoden; Teilvorhaben: Entwicklung rezyklierbarer Duromere und eines digitalen Rotorblattzwillings

Zeitraum
2025-01-01  –  2027-12-31
Bewilligte Summe
305.929,58 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE2072D
Leistungsplansystematik
Windenergieanlagen - Rotoren, Rotorblätter [EB1211]
Verbundvorhaben
01273753/1  –  Digi-RoM - Primäre Recyclingwege für glasfaserverstärkte Kunststoffe in Rotorblättern duch den Einsatz neuer, rezyklierbarer Duromere (Vitrimere) sowie durch die Unterstützung digitaler Methoden
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE2)
Förderprogramm
Energie
 
Das Projekt 'Digi-RoM' hat das Ziel, innovative, recycelbare Materialien für Windturbinenblätter zu entwickeln und dafür notwendige primäre Recyclingkreisläufe zu etablieren. Hierfür arbeitet die Friedrich-Schiller- Universität Jena eng mit den Partnern des Konsortiums zusammen, um die übergeordneten Ziele zu erreichen. Das Teilvorhaben der Friedrich-Schiller-Universität Jena fokussiert sich hierbei besonders auf zwei Aspekte: Die Entwicklung eines vitrimerbasierten Harzes und dessen Recycling sowie die Etablierung eines digitalen Zwillings der gesamten Prozesskette. Vitrimere sind eine relativ neue Klasse von Polymeren, die sich durch dynamische Bindungen auszeichnen und dadurch die Eigenschaften von Duromeren und Thermoplasten vereinen. Diese Technologie wird im Rahmen des Teilprojekts auf Epoxide angewandt. Darüber hinaus soll das Recycling dieser Materialien durch chemische Verfahren näher untersucht und etabliert werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Entwicklung von Prozessen, die auf der chemischen Spaltung der reversiblen Gruppen basiert. Darüber hinaus soll in einem zweiten Schritt ein digitaler Zwilling des gesamten Prozesses, vom Material bis zum End-of-Life etabliert werden. Hierfür werden in Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth digitale Zwillinge für den einzelnen Teilbereich entwickelt, u.a. für den Bereich Material oder Recycling. Schließlich werden diese einzelnen digitalen Zwillinge in einen übergeordneten digitalen Zwilling zusammengeführt, um die vollständige Wertschöpfungskette abzubilden und eine einfache, effiziente und digitale Materialoptimierung für die Rotorblattanwendung zu ermöglichen.