Verbundvorhaben: SURF - Smarte, userzentrierte regionale Flexibilitätsplattform für Netz und Markt; Teilvorhaben: Projektkoordination, Erprobung & Feldtest für das Netzgebiet Saarlouis
Zeitraum
2025-01-01 – 2027-12-31
Bewilligte Summe
458.413,35 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI4092A
Leistungsplansystematik
Geschäftsmodelle und Endnutzer [EB1816]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI4)
Förderprogramm
Energie
Das Forschungsprojekt 'SURF' hat das Ziel marktliche, netzdienliche Anreizinstrumente für Verbraucher:innen zu entwickeln und zu erproben, um im Vorfeld prognostizierte lokale Netzengpässen und Steuerungseingriffe im Sinne des §14a EnWG entgegenzuwirken bzw. diese (im Idealfall) vermeiden zu können. Kernaufgabe dabei ist, eine sichere und automatisierte Prozesskette zu entwickeln, welche 'Netz', 'Markt bzw. Flexibilitätsplattform' und 'Verbraucher:in bzw. das angebundene EMS' über die zertifizierten Kanäle des intelligenten Messsystems verbindet und interagieren lässt. Die Stadtwerke Saarlouis GmbH übernimmt im Forschungsprojekt die Gesamtprojektkoordination und verantwortet im Rahmen ihres Teilvorhabens die Entwicklung eines Gesamtzielbildes gepaart mit einer Prozess- und Anwendungslandschaft. Zusätzlich unterstützen die Stadtwerke das Konsortium bei der Definition von Schnittstellen. In der Gestaltung der Flexibilitätsplattform, der Anpassung der Hausenergiemanagementsysteme sowie bei Security-Fragestellungen. Zum Einsatz kommt das im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Saarlouis eingesetzte intelligente Messsystem. Wesentlicher Arbeitsfokus liegt auch in der Vorbereitung und Durchführung des Feldtests, bei dem maximal 25 Hausenergiesysteme eingesetzt werden sollen. Der Feldtest dient dazu, neben einer Funktionsfähigkeit der gesamten Prozesskette, alle projektbezogenen Fragestellung hinsichtlich technischer-, informationstechnischer- und soziologischer Themen zu beantworten. Vor diesem Hintergrund werden grundsätzlich Endkunden:innen im Rahmen von Akzeptanzfragestellungen mit einbezogen.