details_view: 3 von 3

 

Verbundprojekt: Entwicklung einer industrialiserbaren Hochleistungs-Hochdruck-Hochtemperatur-Elektrolyse-Technologie für Power-to-Chemicals; Teilvorhaben: Untersuchung der Materialstabilität bei Betriebsbedingungen unter Druck

Zeitraum
2024-12-01  –  2027-11-30
Bewilligte Summe
691.167,98 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EI3109C
Leistungsplansystematik
Sektorkopplung - Wasserstofferzeugung [EA2720]
Verbundvorhaben
01273506/1  –  H3P2C
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI3)
Förderprogramm
Energie
 
Die Hochtemperaturelektrolyse gilt als eine der Schlüsseltechnologien zur Dekarbonisierung von schwer zu elektrifizierenden Bereichen. Sie besticht durch hohen Wirkungsgrad und die Fähigkeit neben H2O auch CO2 zu reduzieren. Durch die zellinterne Nutzung ohmscher Wärme und die Möglichkeit der Nutzung von Dampf weist die SOEC die höchste Effizienz aller Elektrolysetechnologien auf. Schon durch eine moderate Druckerhöhung der (Co-)SOEC könnten Kompressorstufen für die H2-Speicherung oder eine nachgeschaltete Synthesegasherstellung eingespart, der Gesamtwirkungsgrad gesteigert und die OPEX gesenkt werden. Basierend darauf verfolgt das Projekt H3P2C die Verbundziele: (1) Verifikation von SOEC und Co-SOEC Stacks unter Druckbetrieb, (2) Gewinnung eines grundlegenden Verständnisses für die Materialalterung unter Druck, (3) Modellentwicklungen für den Druckbetrieb sowie die erstmalige erfolgreiche Kopplung der Co-SOEC mit P2C-Anlage bei Hochdruck. Der Verbund besteht aus den Partnern Sunfire, DLR und Fraunhofer ICT. Letzterer beschäftigt sich mit der Untersuchung des Einflusses von Druck auf die Degradationsmechanismen der Materialien, die in (Co-)SOEC hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Dabei wird erarbeitet, inwieweit eine ausreichende Materialstabilität erreicht werden kann, und bei welchen Konditionen weiterführende Schutzmaßnahmen erforderlich sind.