Verbundvorhaben: EnEff:Stadt: PreJuCells - Planung der synergetischen Verbindung von Jülicher Energiezellen. Teilvorhaben: Untersuchung Brainergy Park als Energiedrehscheibe in Projekt Pre:JuCells.
Zeitraum
2025-01-01 – 2026-12-31
Bewilligte Summe
74.992,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN3113C
Leistungsplansystematik
Örtliche Versorgungskonzepte [EA2113]
Verbundvorhaben
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN3)
Förderprogramm
Energie
Das Zusammenwachsen verschiedener Infrastrukturen wie des Strom-, Gas- und Wärmesektors ist einer der Schlüssel für die umfassende Integration fluktuierender erneuerbarer Energien. Dies stellt jedoch eine komplexe Herausforderung sowohl für das europäische Energiesystem als auch für lokale Energiesysteme dar. Diese Herausforderungen können bewältigt werden, indem neue Wege zur Verknüpfung der verschiedenen Energiepfade und -prozesse mit Hilfe von intelligenter Überwachung, IKT-Plattformen und Steuerungsinstrumenten sowie einer ausgefeilten End-to-End-Datenverarbeitung gefunden werden. Für künftige lokale Energiesysteme ist es notwendig, die digitalen Plattformen bereitzustellen, um Multi-Energy-Systeme auf lokaler Ebene zu organisieren und eine Verbindung zwischen lokalen Energiezellen und dem übergeordneten System herzustellen. Die drei Gesellschafterkommunen Jülich, Niederzier und Titz sind dabei, im 52 ha großen interkommunalen Gewerbegebiet Brainergy Park Jülich (BPJ) ein rund 7 ha großes innovatives Spezialgebiet zu entwickeln, in dem schwerpunktmäßig die Themenfelder 'Neue Energien' und 'Energiewende' abgebildet werden sollen. Es entsteht eine Demonstrationsplattform für das Energiemanagement der Zukunft, dessen Herzstück ein rund 7.500 m² großer Zentralbau – der Brainergy Hub – bildet. Dieses Areal soll mit einem innovativen Konzept mit Wärme, Kälte und Strom versorgt werden, in dem die Sektorenkopplung und die Energieeffizienz den höchsten Stellenwert besitzen. Parallel ist im Forschungszentrum Jülich (FZJ) das Living Lab Energy Campus (LLEC) [1] entstanden, in dem eine wissenschaftlich-technologische Plattform zur Entwicklung hoch-integrierter Energieversorgungssysteme in den Bereichen Wärme, Strom, chemische Energiespeicher und Mobilität durch lernfähige und vorausschauende Regelungsstrategien entwickelt worden ist.