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Verbundvorhaben: TurboTrans - Turbomaschinen für die Transformation in das integrierte Energiesys-tem der Zukunft; Teilvorhaben: 4.4b und 4.6b

Zeitraum
2025-01-01  –  2028-06-30
Bewilligte Summe
88.495,34 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EE5186B
Leistungsplansystematik
Rückverstromung von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen/Brennstoffen - Turbinen [EA1704]
Verbundvorhaben
01271847/1  –  TurboTrans - Turbomaschinen für die Transformation in das integrierte Energiesystem der Zukunft
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Wasserstoffbetriebene Gasturbinen bieten eine hohe Betriebsflexibilität für eine kohlenstofffreie Energieerzeugung. Eine rasche Umstellung von fossilen Brennstoffen auf Wasserstoff ist jedoch mit erheblichen technischen Herausforderungen verbunden. Das Ziel einer wasserstoffkompatiblen Gasturbine ist erreichbar durch innovative Entwurfstools, die hier in zwei Teilprojekten adressiert werden. In Teilprojekt 4.4 wird ein generatives KI-Verfahren entwickelt, welches Designentwürfe auf Basis von Leistungsvorgaben erstellt. Dieses Verfahren wird zur selbstgesteuerten Kopplung an Simulationsverfahren ertüchtigt und in die Lage versetzt, Brennersysteme mit unterschiedlichen Massestömen zu entwerfen. Das Teilprojekt 4.6 entwickelt datengetriebene Auslegungsmethoden der Brennkammern zur Verhinderung von thermoakustischen Instabilitäten. Die Modellierung der Thermoakustik erfordert aufwendige und teure Experimente mit akustischer Anregung der Flamme, die nur in hochspezialisierten Prüfständen durchgeführt werden können. Dieser hohe messtechnische Aufwand begründet die Tatsache, dass umfangreiche Parameterstudien unter realistischen Betriebsbedingungen kaum durchgeführt werden. Ein neuentwickelter, alternativer Ansatz ist die Verwendung von Methoden des maschinellen Lernens, um die akustische Flammenantwort aus Druckzeitreihen zu extrahieren. Die Vorteile hier sind, dass (i) Zeitschriebe des dynamischen Druckes typischerweise in Verbrennungssystem aufgezeichnet werden und damit die Grundlage der Datengenerierung bereits vorhanden; (ii) der für die akustische Anregung benötigte experimentelle Aufbau nicht mehr erforderlich ist. Die Machbarkeit dieses Ansatzes, der bisher auf datengetriebene Optimierungsmethoden basiert, wurde kürzlich vom Partner an der TU Berlin für die Erdgasverbrennung demonstriert.