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Verbundvorhaben: AEMELhy – Steigerung der Konkurrenzfähigkeit von alkalischen Elektrolysebauweisen durch thermisch gespritzte Zellkomponenten; Teilvorhaben: Industrialisierung und Skalierung der Elektrodenfertigung mit dem Thermischen Spritzen

Zeitraum
2024-12-01  –  2027-11-30
Bewilligte Summe
488.786,18 EUR
Ausführende Stelle
GTV Verschleißschutz GmbH, Luckenbach, Rheinland-Pfalz
Förderkennzeichen
03EI3105A
Leistungsplansystematik
Wasserstofferzeugung - Weitere Technologien und nicht zugeordnet [EA2729]
Verbundvorhaben
01272806/1  –  AEMELhy
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESI3)
Förderprogramm
Energie
 
Um die direkten CO2-Emissionen aus dem Industriesektor zu reduzieren, müssen industrielle Prozesse zukünftig ohne fossile Energieträger und Rohstoffe betrieben werden. Als Lösungsansatz für diese Herausforderung sollen Wasserstofftechnologien flächendeckend Einzug finden. Die Wasserstofferzeugung kann durch die Anwendung von Elektrolyseurtechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien umgesetzt werden. In dem Forschungsvorhaben AEMELhy sollen Lebensdauer und die Zellleistung der alkalischen Druckelektrolyse (AEL) sowie der Anionenaustauschmembran (AEM) Elektrolyse gesteigert werden. Beide Elektrolysesysteme sind zur Erzeugung von grünem Wasserstoff geeignet. Die AEM-Elektrolyse gilt auf langfristige Sicht als potentielle Nachfolgetechnologie der AEL. Ziel des Teilvorhabens 'Industrialisierung und Skalierung der Elektrodenfertigung mit dem Thermischen Spritzen' ist, eine verbesserte Elektrodenstruktur im industriellen Maßstab herzustellen. Im Zentrum stehen für die GTV Verschleißschutz GmbH dabei die Forschungsfragen, ob durch den Einsatz von Porenbildnern eine Strukturanpassung von nickelbasierten Elektroden erreicht werden kann und ob auf teure Vakuumtechnik bei der Schichtabscheidung verzichtet werden kann, in dem bspw. die Prozessatmosphäre angepasst wird. In Kooperation mit dem IOT, RWTH Aachen, sollen eisenbasierte Elektroden erstmalig im großskaligen Format mit dem Thermischen Spritzen appliziert werden. Die vielversprechendste Elektrodenstruktur wird in einem Demonstratorelektrolyseur bei EBZ SysTec GmbH in einem Dauerversuch abschließend qualifiziert.