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Verbundvorhaben: TurboTrans-Turbomaschinen für d. Transormation in das integrierte Energiesystem d. Zukunft; Teilvorhaben: 4.5b u. 4.6c.

Zeitraum
2025-01-01  –  2028-06-30
Bewilligte Summe
117.888,65 EUR
Ausführende Stelle
Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG, Blankenfelde-Mahlow, Brandenburg
Förderkennzeichen
03EE5185C
Leistungsplansystematik
Rückverstromung von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen/Brennstoffen - Turbinen [EA1704]
Verbundvorhaben
01271847/1  –  TurboTrans - Turbomaschinen für die Transformation in das integrierte Energiesystem der Zukunft
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESE5)
Förderprogramm
Energie
 
Ziel dieses Projektes (AP 4.5) ist es, einerseits durch minimalinvasive Messungen die Konzentrationen der verschiedenen Molekülspezies im Abgas von Gasturbinenbrennkammern unter realen Betriebsbedingungen zu bestimmen. Es sollen die Spezieskonzentrationen von NO, NO2, CO, CO2, H2O und O2 mit Hilfe von Absorptionsspektroskopie auf Basis fasergekoppelter abstimmbarer Diodenlaser (engl. Tunable Diode Laser Absorption Spectroscopy – TDLAS) gemessen werden. Die TU-Darmstadt bringt ihre Expertise in der Auslegung, dem Aufbau und dem Betrieb des TDLAS-Systems ein, während Rolls-Royce Deutschland seine Erfahrung in der Konstruktion und dem Betrieb von Hochdruckbrennkammerprüfstanden mit der TU-Darmstadt teilt. Darüber hinaus soll am Ende des Vorhabens der Hochdruckprüfstand so modifiziert sein, dass mittels eines optischen Zugangs das entwickelte TDLAS-Messsystem tomografisch Spezieskonzentration am Austritt der Brennkammer messen kann. Alle Arbeitspakete in AP 4.6 arbeiteten sehr eng zusammen, um eine auf Machine-Learning basierende Methode, die bereits an vorgemischten Methanflammen demonstriert wurde für industrierelevante Drallfllammen zu erweitern. Der Schwerpunkt des Projektes liegt in der Validierung der Methodik zur Bestimmung von Flammentransferfunktionen basierend auf Druckzeitreihen in einer realistischen Brennkammerumgebung unter der Verwendung von zukünftig nachhaltigen Kraftstoffen. Die TU-Berlin bringt in dieses Vorhaben Erfahrung von datengetriebenen Auswerteverfahren ein, die an Prüfständen des DLRs und Rolls-Royce Deutschlands getestet und validiert werden, so dass am Ende des Vorhabens das Verfahren an industrierelevanten Brennkammern getestet wurde.