details_view: 2 von 2

 

Verbundvorhaben: EnOB: EffTecMoR - Leuchtturmvorhaben zur Entwicklung adaptiver Regelstrategien als modellprädiktive Steuerung mithilfe eines digitalen Zwillings am Bespiel der Meranti-Halle. Teilvorhaben: Komplexes Monitoring und prädiktive Regelung zur Effizienzsteigerung

Zeitraum
2025-01-01  –  2027-12-31
Bewilligte Summe
540.441,00 EUR
Ausführende Stelle
Förderkennzeichen
03EN1101B
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01269901/1  –  EnOB: EffTecMoR
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
In dem Forschungsprojekt sollen für komplexe Gebäude mit hohen Anforderungen an das Innenraumklima am Beispiel der neu errichteten Meranti-Halle im Allwetterzoo Münster ein Konzept entwickelt werden, um komplexe Gebäude mit hohen Anforderungen energieeffizienter zu betreiben. Bei Hochkomplexen Gebäuden ist eine Effizienzsteigerung vor allem über die Regelungstechnik zu erreichen. In der Meranti-Halle haben wir zum Beispiel eine Tropenhalle mit einem Foliendach ohne Verschattung und eine Versorgung mit Wärme und Kälte über die Wände durch eine Wärmepumpe. Wie sich das Innenraumklima aufgrund des Foliendaches verhält ist bisher unerforscht. Wenn es hier gelingt die Regelung der Wärme und Kälte dem Verhalten der Halle vorhersagend anzupassen wird Energie eingespart werden können. Zunächst wird dafür ein Monitoring Konzept erarbeitet und umgesetzt und eine Datenbank aufgebaut. Parallel dazu wird vor allem im anderen Teilprojekt ein Digitaler Zwilling erstellt, der auf Basis der gewonnenen Daten validiert wird. Der Zwilling wird später genutzt um die Optimierungen der Regelung hin zur prädiktiven Regelung simulieren zu können, weil sich in der Meranti-Halle selbst dauerhaft Tiere aufhalten und erst die Finale funktionierende Version im Regelbetrieb eingesetzt werden kann. Nach Abschluss des Vorhabens sollen die Ergebnisse, die aus dem Beispiel Meranti-Halle gewonnen werden konnten, auf andere hochkomplexe Gebäude übertragen werden.