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Verbundvorhaben: EnOB: DENERGETIC - Dezentrales Energiemanagement mit energieflexiblen Verbrauchern; Teilvorhaben: Entwicklung u. Aufbau e. Demonstrators z. intelligenten Lastoptimierung im Energienetz u. auf Endverbraucherebene unter Einbeziehung vorh. Kommunikationswege u. Schnittstellen aktueller Hausgeräte

Zeitraum
2022-05-01  –  2025-09-30
Bewilligte Summe
174.701,08 EUR
Ausführende Stelle
Miele & Cie. KG, Gütersloh, Nordrhein-Westfalen
Förderkennzeichen
03EN1057B
Leistungsplansystematik
Energieoptimierte Gebäude - Regelungstechnik, Betriebsoptimierung und Monitoring [EA4430]
Verbundvorhaben
01242563/1  –  EnOB: DENERGETIC
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE.IIC2)
Projektträger
Forschungszentrum Jülich GmbH (PT-J.ESN1)
Förderprogramm
Energie
 
Bei zunehmender Integration der erneuerbaren Energien, tritt das Problem der fehlenden Steuerbarkeit und Planbarkeit zunehmend in den Vordergrund. In Zeiten hoher Nachfrage und geringer Stromerzeugung kann es zukünftig zu einer starken Überlast im Netz kommen. Konträr verhält es sich mit einer zu hohen Einspeisung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen Bedarf wird ein Energiemanagementsystems, welches die Stabilität des Netzes gewährleistet und zu jedem Zeitpunkt eine optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Energieressourcen ermöglicht, angestrebt. Hierzu wird im Rahmen des Vorhabens eine Energiemanagementsystem entwickelt, welches die Potentiale der Flexibilisierung von Verbrauchern auf Haushaltsebene durch die Einbindung intelligenter steuerbarer Haushaltsgeräte ausschöpft, die bisher trotz eines hohen Anteiles am Endenergieverbrauch von 25% nicht in Stabilisierungsmaßnahmen mit eingebunden werden. Ziel ist die geeignete Flexibilisierung der Haushaltsgeräte durch intelligente Steuerungsoptionen umzusetzen und in ein Lastmanagement auf Endverbraucherebene einzubinden. Hierfür wird im Teilvorhaben ein Demonstrator exemplarisch auf Basis von Kühl- und Gefriergeräten entwickelt, welche bereits über cloudbasierte Vernetzungsmöglichkeiten verfügen und somit potenzielle Schnittstellen für das im Vorhaben zu entwickelnde Energiemanagementsystem bereitstellen. Zudem sind Kühl- und Gefriergeräte in der Regel dauerhaft eingeschaltet und verursachen einen erheblichen Teil des Gesamtstromverbrauchs im Haushalt. Sie stellen somit ein großes Potential für die Flexibilisierung von Verbrauchern auf Haushaltsebene dar. Der Demonstrator wird ferner um Schnittstellen für den Endkunden und den Netzbetreiber ergänzt um Konzepte der beidseitigen Partizipation, zum Beispiel in Form von Endgeldanpassungen für den Endkunden und zusätzliche Netzreserven für den Netzbetreiber, evaluieren zu können.
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